"Friends in my kitchen" - Jed's Surfers Noodles from Australia.


(to my english speaking crowd: please scroll down to read and enjoy!)


Australien, oh Australien. Ich habe dich in mein Herz geschlossen. Nicht nur deine weiten Strände, deine rote Mitte, sondern vor allem Deine Menschen.

1994 begann alles mit einem Austauschjahr im Latrobe Valley. Ein Jahr australische Highschool, ein Jahr auf dem Land leben und die besten Gasteltern der Welt haben dürfen. Mit ihnen kam gleich noch eine große und wundervolle Familie hinzu, in der ich mich ausnahmslos immer willkommen und wohl fühlte. Auch heute noch, so weit entfernt.

Das ist nun inzwischen fast fünfundzwanzig Jahre her und bei diesem Austauschjahr ist es nicht geblieben. Mein einziges Ziel war es für lange Zeit immer genügend Geld anzusparen, jobben zu gehen, meine Abschlüsse zu machen, um mir danach wieder eine längere Auszeit in "down under" zu genehmigen. Und so sind es insgesamt mehr als drei Jahre meines Lebens, die ich dort verbracht habe.

Das schönste daran ist, dass mir nicht nur meine Erinnerungen an unglaubliche Reisen geblieben sind, sondern ich auch immer noch einen tollen Kontakt zu meiner Gastfamilie und der nachwachsenden Generation habe.

Dazu gehört vor allem auch Jed - ich nenne ihn meinen "australischen Neffen", denn er ist einer der Söhne meines australischen Gastbruders. Ein schlaues Kerlchen, der immer wissbegierig alle deutschen Worte aufsaugte, die ich so von mir gab. Klug, ein "funny fellow" und begabter Sänger und Gitarrenspieler, ist er inzwischen so groß, dass er mir locker auf den Kopf spucken kann. Tatsächlich danke ich heute mal den sozialen Medien, insbesondere Facebook, dass wir darüber so leicht in Kontakt bleiben können. Und so kommt es, dass ich eines Tages im Chat mit Jed von meinem "friends in my kitchen" Projekt erzähle und ihm sofort ein easy peasy delicious Rezept dafür einfällt.

Die Inspiration für die "Surfers noodles" kommt von Jeds Kumpel, einem "old salty sea dog" der ihm seine Lieblingsmahlzeit nach einem guten Surf verriet. Diese Nudeln sind genau richtig, nach einem Trip im Wasser oder einem fetten Gartenarbeitstag, Bergbesteigen oder Fotoshooting.

Nachgekocht in meinem Gartenstudio, selbst verputzt und in Erinnerungen an meine Australienjahre geschwelgt kommt jetzt das Rezept - und, wie immer beim "friends in my kitchen" Blogbeitrag: Fotos aus der alten Schatzkiste. Well, well...enjoy and let life be a good surf with some noodles to keep you warm!


Love.

Antje


"Surfers noodles" à la Jed / Australien


Zutaten (für ca. 1 Portion, nimm' mehr je nachdem,

wieviel Du brauchst - das ist ein sehr freies Rezept,

Surfer Style eben :-))


  • Nudeln

  • 2 Eier

  • je Handvoll Frühlingszwiebeln, Paprika, Tomaten

  • Handvoll Krabben

  • Handvoll Bacon

  • Soya Sauce

  • Hoi Sin Sauce

  • Sesam Öl












Zubereitung

  • Nudeln kochen

  • Eier und Bacon braten und mischen

  • Frühlingszwiebeln, Paprika und Tomate dazu

  • Krabben untermischen

  • Nudeln untermischen

  • 1 TL Soya Sauce und 2 TL Hoi Sin Sauce dazugeben

  • Hitze ausschalten und noch 1 TL Sesam Öl darüber geben

"Thats all it is! And its great for a night in after a surf! Warm and filling and tasty!!" (Jed)